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Informationswissenschaften an der Radboud Universiteit Nijmegen
  Julius Mücke besucht die Radboud Universiteit Nijmegen und absolviert zurzeit seinen Master in Informationswissenschaften.
Der Master Informationswissenschaften erschien mir eine gute Wahl. Bisher hatte ich mich nur auf meinen Bachelor konzentriert und hatte auch mit dem Gedanken gespielt den Abschluss im Bereich Informatik zu machen, jedoch fehlten mir da die Bezüge zum Bereich Management. Aufgrund dessen habe ich mich für den Master Informationswissenschaften entschieden, wo der Focus auf Management, Sicherheit in Betrieben und Business Rules liegt. Vor allem der Bereich Business Rules und Sicherheit in Betrieben hat mich interessiert und meine Wahl für den Master Informationswissenschaften an der RU erleichtert.
Der Inhalt des Studiums ist sehr auf den Bereich Management gerichtet, was sehr angenehm ist. Dadurch hat man auf der einen Seite technisches Wissen, aber auf der anderen Seite weiß man auch wie Unternehmen funktionieren. Dies ist vor allem wichtig, wenn man zwischen Kunden und Entwicklern kommunizieren muss. Dank der guten Begleitung kann man immer mit Dozenten kommunizieren und Fragen stellen. Meist kriegt man noch am selben Tag eine Antwort und wenn es kurz vor Mitternacht ist. Das Feedback ist meistens auch sehr gut aufgebaut, so dass man noch genug Zeit hat um bspw. eine Aufgabe zu verbessern.
Später ist mein Ziel, dass ich im Projektmangement tätig werde, wo vor allem die Kommunikation von Kunde/Benutzer und Entwickler eine entscheidende Rolle spielt. Dank des uni-internen IT-Unternehmens kann man sich auch schon in die Rolle eines Managers einfühlen und einen Eindruck bekommen, wie solche Funktionen später aussehen werden. Das Unternehmen arbeitet mit Kunden wie IBM, Océ, Cordys und CapGemini zusammen um Software-Projekte zu realisieren. Dank enger Zusammenarbeit mit zahlreichen IT-Unternehmen in den Niederlanden hat man von der Uni aus schnell einen Anschluss an ein Unternehmen gefunden. Zusätzlich gibt es jedes Jahr die BBB-Messe (Beta-Bedrijven-Beurs), eine Veranstaltung innerhalb der Fakultät wo sich zahlreiche Unternehmen präsentieren und nach neuen Mitarbeitern Ausschau halten.
Nijmegen als Studentenstadt ist etwas ganz anderes als eine deutsche Stadt. Die Architektur ist sehr unterschiedlich, so steht neben einem Hochmodernen Gebäude dann schon mal schnell ein Haus oder Gebäude aus den 50er Jahren. Trotz alle dem ist es sehr angenehm hier zu wohnen, denn die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wenn man sich selbst ein klein wenig engagiert, so ist man auch schnell bei den Niederländern integriert. Als Deutscher wird man auch gerne als östlicher Nachbar gesehen, der einen Dialekt des Niederländischen spricht und dank der hohen Kneipendichte ist es auch kein Problem in der Stadt einen Gesprächspartner zu finden.
Schauen Sie Sich die Stadt und auch die Uni mal an. Erleben Sie Ihren eigenen Eindruck und achten sie auf Ihr Bauchgefühl, denn ich selbst habe die Entscheidung für Nijmegen erst gefällt nachdem ich mir einen Eindruck vor Ort gemacht hatte.
Wir bedanken uns bei Julius Mücke!
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